Soldatenkameradschaft Altenmarkt - Mahner für den Frieden e. V.
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Militärdekan Thomas Funke informiert sich im Buchenwald zum Jubiläumsgedenken am 27. / 28. Juni 2026

Altenmarkt 05. Februar 2026

Auf Einladung der Vorstandschaft besuchte kürzlich der Militärdekan Thomas Funke die Gedenkstätte im Buchenwald. Eindrucksvoll und anhand von Bildern wurde dem Geistlichen, der den Gottesdienst zum heurigen Jubiläum am 28. Juni zelebrieren wird, gezeigt. Er wird auch vom Baumburger Seelsorgeteam unterstützt werden. Die Kapelle und die Gedenkstätte mit den Erinnerungskreuzen beeindruckte Thomas Funke genauso, wie die Information zum abschließenden Totengedenken, dem Libera am Denkmal. Auch der Anlass für das jährliche Gedenken, die Schlacht bei Hohenlinden und die damit verbundenen Lazarette in Baumburg wurden dem Geistlichen erklärt. Funke hat die Aufgabe am Buchenwaldgedenken, zum 225 jährigen Jubiläum und der Gründung der Soldatenkameradschaft vor 200 Jahren gerne angenommen. Er selbst kommt aus Westfalen und war als Priester längere Zeit im Münsterland tätig, bis er zur Militärseelsorge gekommen ist. Seit Herbst 2025 ist er Verantwortlich für den Bundeswehrstandort Bad Reichenhall, Bischofswiesen und Umgebung. „Mehrere Auslandseinsätze und die Jahre in verschiedenen Standorten haben mich diesen Entschluss noch nicht bereuen lassen“, sagte er, bei einem abschließenden Gespräch im Bräustüberl in Baumburg.

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Im Bild von links Thomas Funke, Wolfgang Losert, Sebastian Peteranderl

Jubiläum 2026

Am letzten Sonntag im Juni 2026 gedenkt die Soldatenkameradschaft Altenmarkt - Mahner für den Frieden dem 225-jährigen Jahrestag der Schlacht von Hohenlinden und feiert sein 200-jähriges Vereinsjubiläum.

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Buchenwald ist nicht Buchenwald – eine Klarstellung von Verwechslungen

Altenmarkt, 8. April 2025

Auch wenn die Künstliche Intelligenz dies bei ihrer Beauskunftung einen Weiß machen möchte. Das Buchenwaldgedenken in Altenmarkt / Alz hat eine ganz andere und viel ältere Bedeutung und nichts mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten im Dritten Reich zu tun. Das Vernichtungslager „Buchenwald“ bei Weimar wurde 1937 von der Gewaltherrschaft im Dritten Reich errichtet. Besonders in den jetzigen Tagen, wo sich die Befreiung der Inhaftierten zum 80.male jährt, bedarf es dieser Klarstellung.

Das Buchenwaldgedenken in Altenmarkt, eine Gedenkstätte unterhalb von Baumburg, geht zurück auf den zweite Koalitionskrieg um 1800, genau gesagt um die Schlacht bei Hohenlinden am 3. Dezember 1800. Alliierte österreichisch-bayerische Truppen unter Johann von Österreich erlitten dabei eine schwere Niederlage gegen die französischen Truppen der Rheinarmee unter General Moreau. Nach dieser Niederlage war das österreichische Heer nicht mehr in der Lage, den französischen Vormarsch aufzuhalten. Die Bedeutung dieses Sieges der Franzosen wurde sogar im Arc de Triomphe in Paris vermerkt.

Im Chorherrnstift Baumburg war ein Spital, ein Lazarett für die pfalzbayerische Armee und wurde auch mit Verwundeten der kriegerischen Parteien von Hohenlinden belegt. Aufgrund der Überfüllung und der absolut mangelnden Hygiene brach eine Typhusepidemie aus, so dass die Opfer eilig unterhalb des Klosters im schattigen Buchenwald, in Massengräbern, beigesetzt wurden. Daraus entwickelte die Bevölkerung von Altenmarkt ein jährliches Gedenken, dem Buchenwaldfest. Später auch im Gedenken für die Vermissten und Gefallenen späterer Kriege, wo eine stattliche Anzahl von Holzkreuzen daran erinnert. Dieser Gedenktag, das Buchenwaldgedenken, findet jährlich am letzten Wochenende im Juni statt. Im kommenden Jahr 2026 jährt sich dieses Gedenken zum 225. Male. Die Soldatenkameradschaft Altenmarkt besteht dann 200 Jahre.

Buchenwald ist nicht Buchenwald, gleich ist der Gedanke, das Gedenken, das eindringliche Mahnen – „Mortui viventes obligant“ („Die Toten verpflichten die Lebenden“)

„Wann wird man je verstehen?“

Bericht vom Fackelzug 2023 Trostberger Tagblatt 27.06.2023

Der leichteren Lesbarkeit zuliebe, der Text aus dem Artikel weiter unten nochmal....

Wann wird man je verstehen 2023 06 27

Der leichteren Lesbarkeit zuliebe, hier der Text aus dem Artikel nochmal:

Berührende Briefe eines gefallenen Altenmarkters zum Fackelzug am Buchenwaldgedenkwochenende – Ansprachen von Irmi Huber und Regina Müller

Altenmarkt. Sehr betroffen machte der Briefwechsel eines im Zweiten Weltkrieg gefallenen Altenmarkter Soldaten, den Gemeindereferentin Irmi Huber in ihrer Gedenkansprache zum Fackelzug des Buchenwaldgedenkwochenendes in den Mittelpunkt stellte. Sie brachte damit das zum Ausdruck, was auch angesichts der Kriege in der Welt viele Menschen bewegt und was Marlene Dietrich im neu vertonten Antikriesglied „Sag mir, wo die Blumen sind“ als nachdenklichen Refrain unsterblich machte: „Wann wird man je verstehen?“

Immer wieder neue Aspekte bringt die Altenmarkter Soldatenkameradschaft unter Vorsitzenden Wolfgang Losert ein, wenn sie zum alljährlichen Buchenwaldgedenken am letzten Juni-Wochenende einlädt. Dieses Jahr war Gemeindereferentin Irmi Huber gebeten worden, die Ansprache am Kriegerdenkmal bei der Altenmarkter Kirche abzuhalten. Dort bei den drei Kriegskreuzen endet alljährlich der Fackelzug, der begleitet von der Altenmarkter Musikkapelle und Altenmarkter Vereinen vom Baumburger Torbogen über den Friedhofsberg hinab vorbei an der Buchenwaldgedenkstätte führt. Wir bereits im letzten Jahr, sollte auch dieses Jahr mit Regina Müller wieder eine Vertreterin der jungen Generation die einleitenden Worte sprechen. „Was also bedeutet für mich und andere Jugendliche Frieden?“, so ihre zentrale Frage. In einer Zeit, in der Krieg und Unfrieden in aller Munde und in vielen Schlagzeilen vordergründig ist, „vergessen wir oft, wo Frieden wirklich anfängt“, so die junge Rednerin. In ihrem Bekannten- und Freundeskreis habe sie diese Frage gestellt und viele Antworten erhalten. „Frieden ist, wenn alle Menschen zusammenhalten, wenn man dem anderen nichts Böses will, wenn sich alle gegenseitig helfen, für mich ein schönes Gefühl“, waren nur einige der vielen Antworten. Frieden beginne im Kleinen, so ihr Fazit und „fängt in unseren Herzen an“.  

Sehr berührend waren auch die Worte von Gemeindereferentin Irmi Huber. Sie hatte etwas Besonderes vorbereitet, über das sie lange nachgedacht hatte, ob sie es vorbringen sollte. Die Schwägerin ihrer Oma aus Offling hatte ihren Sohn Martin Huber im Krieg verloren und den letzten Briefwechsel aufgehoben. Auszüge aus diesem sehr betroffen machenden Briefwechsel verlas Irmi Huber. Der erst 20jährige Fallschirmspringer Martin Huber war in der Nähe von Rom 1943/1944 im Kriegseinsatz und schrieb an sein „liebes Muttl“, zunächst von alltäglichen Dingen, etwa kaputten Socken für die er Ersatz brauchte, vom bevorstehenden Fallschirmsprung über feindlichen Gebiet. Spätere Briefe spiegelten bald schon ein anderes Bild wider. Aus den Zeilen schien die Ernüchterung, das wahre Gesicht des Krieges durch: das fehlende Essen, das karge Leben, das Leid, das man alltäglich sieht und schließlich die allgegenwärtige Todesangst. Auch das unsägliche Leid, das der Bevölkerung im italienischen Kriegsgebiet angetan wurde, brachte Huber zur Sprache. Aber auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit der Mutter, das nicht mehr stattfinden sollte, keimte im Briefwechsel. Der Brief des zuständigen Oberfeldwebels mit der Todesmeldung vom 5. März 1944 war die letzte Nachricht zu Martin Huber, der in einem Soldatenfriedhof bei Rom (Pomezia) beigesetzt wurde. Ihm ist auch eines der hölzernen Kreuze am Soldatenfriedhof im Buchenwald gewidmet, stellvertretend für viele junge Männer, die im Krieg ihr Leben lassen mussten. Irmi Huber schloss ihre Worte mit dem gesungenen Refrain von Marlene Dietrichs neu vertonten Antikriegslied „Sag mir wo die Blumen sind“, der die Sinnhaftigkeit eines jeden Kriegs in Frage stellt: „Wann wird man je verstehen?“ („When will they ever learn?“ im englischen Original).

Ortspfarrer Pater Sebastian Paredom erinnerte auch im Gebet an dieses mahnende Gedenken. Als äußere Zeichen dieses Gedenkens legten Irmi Huber und KSK-Vorsitzender Wolfgang Losert gemeinsam mit Bürgermeister Stephan Bierschneider Kränze vor dem Denkmal nieder, begleitet von den Klängen der Altenmarkter Musikkapelle.  -sts

Fackelzug

Am Vorabend des Buchenwaldgedenkens findet der Fackelzug statt.

Dabei marschieren Mitglieder der Ortsvereine (Feuerwehr, Trachtler, Schützen, Sportverein...), Vertreter der Gemeinde, Vertreter des Gauverbands Reservisten, benachbarte Kameradschaften und viele weitere Personen mit den Klängen der Altenmarkter Musikkapelle und der Soldatenkameradschaft von Baumburg über den Soldatenfriedhof im Buchenwald zum Kriegerdenkmal vor der Kirche in Altenmarkt.

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Musikkapelle Fackelzug Einmarsch Buchenwald 800 IMG 20230703 WA0020

Im Buchenwald vor dem Soldatenfriedhof spielt die Musikkapelle das "Baumburglied".

Fackelzug Rueckmarsch 800 IMG 20230703 WA0013

Anschließend führt der Fackelzug weiter zum Kriegerdenkmal vor der Kirche in Altenmarkt, wo von der Gemeinde und der Soldatenkameradschaft Kränze niederlegt werden.

Fackelzug Kranzniederlegung 2016 800

Ein Gebet zusammen mit katholischen und evangelischen Geistlichen, Ansprachen von Vertretern aus Öffentlichkeit und Politik und - in den letzten Jahren auch von Vertretern der jüngeren Generation geben Anlass, inne zu halten, den Opfern zu gedenken und stetig für den Erhalt des Friedens einzutreten.

alt fackelzug Rede maria trenker 22 800

alt fackelzug 23 Rede 800

Die Musikkapelle spielt abschließend das Lied vom "Guten Kameraden" und die Böllerschützen von Altenmarkt untermauern das Musikstück mit den Ehrensalut.

Feuerwehr mit Fackeln IMG 20230703 WA0001

Nach der Gedenkfeier wird zum Marktplatz marschiert wo sich der Fackelzug unter dem auf dem Auerberg erleuchteten Eisernen Kreuz auflöst.

Eisernes Kreuz auf Auerberg beleuchtet 800 IMG 9527

 

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